#Christus für uns heute. Tag 2 & 3

21 feb. 2019
#Christus für uns heute. Tag 2

Zwei Nächte ist der Gedanke nun gereift, der Gedanke über eine „Missionarische Tätigkeit“, den Menschen aktiver in Wort und Tat von Jesus zu erzählen – vollzeitlich. Ich getrau mich das irgendwie immer noch nicht – und kann mir ehrlich gesagt auch gar nicht so mega viel drunter vorstellen, was ich denn da machen würde. Klar, es sind unzählige Ideen da, doch ob ich die in der Tat dann umsetzen würde, weiss ich nicht. Ich beginne jetzt einfach mal damit und versuche an der Sprachschule, wo ich grad bin, Christen zu finden – und mit Nichtchristen über Christus zu reden. Mal sehen, was daraus wird.

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Gedanken sind da, die mich klein machen wollen, die mich einschüchtern und mich in die Passivität treiben. Es ist einfacher, einfach nichts zu tun, aber nichts-tun ist leider auch nicht-leben und nichts erleben. Ich will viel erleben, doch weiss ich nicht was und wie und wo. Ich habe alle Freiheit, denn ich bin zu nichts verpflichtet, und doch sitze ich hier und mache nichts. Weshalb denn? Hat der Widersacher schon gewonnen? Oder ist es einfach meine „depressive Natur“, die mich passiv und getrübt sein lässt?

Das Gegenteil von „Selbständigerwerbend“ zu werden wäre, mich wieder zurückzuziehen. Zurückziehen in ein Schwedischstudium und dann ein Theologistudium – nicht, dass das schlecht wäre, einfach bequemer, als raus zu gehen und etwas zu wagen. Oder ich könnte mich ganz zurückziehen und dann Hausmann werden – doch auch als Hausmann würde ich rausgehen wollen – unter die Menschen und von der Liebe des Vaters erzählen wollen…

Ich dreh mich im Kreis und komme immer wieder auf Gott zurück.


22 feb. 2019
#Christus für uns heute. Tag 3

Ich hab mich überwunden loszugehen ins Missionskaffee bzw. das Kaffee in der Missionskyrkan. Nach einer etwas unruhigen Nacht, nach der der Hals auch nicht besser ist, kommt immerhin die Sonne schon früh raus und erhellt alles draussen mit ihrem goldigen Glanz. Zwei Hasen spielen im Garten und suchen nach Nahrung. Sie sitzen dann einfach so da und schauen rum und dann machen sie wieder ein paar Schritte.

„Kein Mensch im Land wird noch klagen, er sei von Krankheit und Schwäche geplagt; denn die Schuld des Volkes ist vergeben.“
(Jesaja 33,24)

So geh ich also los und wage den Besuch im Kaffee!

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Zuerst sprach ich mit dem an der Reception bzw. dem Empfangenden ein bisschen über die Kirche und sonstige Dinge. Er führte mich ein bisschen rum, weil sonst grad nicht so viel lief. Dann nahm ich einen Kaffee im Kaffe und lernte auch noch den Pastor der Missionskyrka kennen. Das war ja cool!

Ein bisschen Kontakt knüpfen. Ein bisschen raus aus meinen vier Wänden. Ein bisschen Menschen sehen und mit ihnen auch über Gott ins Gespräch kommen. 🙂

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